1 Team

1. Reiters Lehrlingstreffen

von Denise Tichy, Lehrling im 3. Lehrjahr

Lehrlingstreffen Reiters

Unsere Themen: Hygiene, Auftreten vor dem Gast, Ordnung und Sauberkeit

  1. Zuerst gab es eine tolle, glücklicherweise nicht allzu übliche, Vorstellungsrunde: „Smooth get together“. Wir durften uns einen Partner aussuchen, welchen wir bis dato noch nicht kannten, uns gegenseitig kennen lernen und anschließend der gesamten Truppe vorstellen.

 

Zu meiner Partnerin:

Ihr Name ist Michelle M., sie ist 18 Jahre alt und macht im Reiters Allegria Resort die Lehre mit Matura zur Hotel- & Gastgewerbeassistentin im 3. Lehrjahr. Sie war bereits im Service, in der Küche und im Housekeeping. Nun ist sie an der Rezeption tätig. Vor Ihrer Lehre ging Sie in die Volleyball HAK in Stegersbach, spielte dort jedoch Golf. Sie hat einen älteren Bruder, welcher bereits 33 Jahre alt ist und ist bereits Tante. Seit ihrem 5. Lebensjahr ist sie durch und durch von Pferden begeistert und hat auch seit 3 Jahren ein eigenes Pferd (Ich beneide sie absolut!).

  1. Nun ging es auch schon an die „Arbeit“: Es hieß nun ran an den Speck (So nahm ich es zumindest wahr :D). Hierbei gab es einige Gruppenspiele und gute Übungen für den Alltag:
  • Sandra zeigte uns zuerst tolle Dehnübungen, um sich nach einem anstrengenden Arbeitstag zu lockern.
  • Tom durfte uns dann etwas für das Krafttraining begeistern und zeigte uns richtige Hebeübungen sowie Kraftübungen um uns gewisse Dinge im Arbeitsleben zu erleichtern.
  • Anschließend spielten wir Kettenfangen und wurden wie wilde Hühner durch die Halle gehetzt. Danach kamen dann die etwas entspannenderen Gruppenspiele:
  • Zuerst ging es ans „Nageln“: Wer den Nagel zuerst vollkommen im Baumstamm versenkte, hatte gewonnen, wohl bemerkt mit der spitzen Seite des Hammers!
  • Danach hieß es „Dosenwerfen“: Einige viele Dosen aufbauen und abwerfen, immer wieder.
  • Bei der nächsten Station konnten wir Basketball spielen
  • Zu guter Letzt ging es zum „Spike Ball“: Ein tolles neues Spiel, welches nicht ganz so einfach ist jedoch unheimlich viel Spaß bereitete. Unsere größte Herausforderung hierbei: Der Ball durfte ja nicht den Boden berühren. Wenn das bloß so einfach gewesen wäre…
  • Ein nettes Gruppenfoto gab es dann auch noch zum Schluss 😊
  1. „Auftreten on Stage“

  • Auftreten: angenehmer Körpergeruch, gepflegte Haare, saubere und schöne Fingernägel, keine Sichtbaren Tattoos/Piercings, saubere und gebügelte Kleidung
  • Ausstrahlung: Lächeln, Haltung, angemessener freundlicher Ton, immer Grüßen (Am Besten immer mit Namen), Blickkontakt
  • Verhalten: Deutlich sprechen, offen sein, zur Verfügung stehen, interessiert sein, Wissen zeigen, gut informiert sein, Fachwissen haben!
  • Motivation: Kollegen mit Herz, Selbstmotivation, ich habe mehr Geld, kann mir vieles selbst leisten, ich bin unabhängiger, habe eine gute Ausbildung, meine Zukunft, ich kann neuen Mitarbeitern/Lehrlingen Tipps und Tricks geben.

USP: Unique Selling Product – ich bin einzigartig

Wir arbeiten mit Herz

Hirn

Humor

  1. „Selbstreflexion“

  • Manuela zeichnete verschiedene Orte/Naturelemente: Wasser, Baum, Wiese, Blume, Hängematte, Vögel, Wolke, Sonne
  • Wir durften uns entscheiden wo wir stehen
  • Danach gab jeder ein kurzes Feedback warum man sich genau dort sieht
  • Mein Standort ist der BAUM: Der Baum ist fest in der Erde verwurzelt und leistet vielen schweren Ereignissen Wiederstand, er strahlt Schutz und Ruhe aus. Dient als Rückzugsort und ist auch lebenswichtig für uns. Im Sommer, wenn es schön warm ist, gehe ich in meinen Arbeitspausen raus ins Reserve, setze mich unter einen Baum und verbringe dort eine ruhige Pause und kann mich auch mal zurückziehen. Das Reserve ist nicht nur für unsere Gäste ein Erholungs- und Rückzugsort, sondern auch für mich immer wieder. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Sei es bei einem erholsamen kurzen Spaziergang oder beim Reiten mit unseren tollen Lipizzanern.
  1. Netter Spaziergang zur Wolke 7, zu unserem wohlverdienten Mittagessen, bei dem wir an der Reitanlage vorbeikamen sowie bei unseren tollen Tieren. Sandra erzählte uns hierbei einiges Wissenswertes vom Reserve.
  2. Nach dem Mittagessen besuchte uns Familie Reiter, Herr Reiter erzählte uns interessante Geschichten von Ihm, wie er bei seiner Familie in der Gastronomie aufwuchs und auch hart geschuftet hat. Er motivierte uns dazu, dass man im Leben nie aufhören darf weiter zu machen. Denn: Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

Lehrlingstreffen Reiters
Fazit: Ich durfte viele tolle neue Kollegen/Menschen kennen lernen. Durch die lockeren Spiele und Gespräche habe ich auch vieles über das Reiters Allegria Hotel erfahren, da ich mich mit den anderen Lehrlingen viel austauschen konnte. Ebenso gab mir dieser Tag nochmals unheimlich viel Motivation -Danke Manuela! Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe bei Allem gibst. Es war ein toller und erfolgreicher Tag. Ich freue mich schon auf die nächsten Treffen.